Watson-Marlow Pumpen bieten jetzt EtherNet/IP™-Steuerung

EtherNetIP

Die branchenführenden Schlauchpumpen der Baureihen 530, 630 und 730 der Watson-Marlow Fluid Technology Group (WMFTG) sind ab sofort mit EtherNet/IP™-Steuerung verfügbar.Mit diesem immer weiter verbreiteten, herstellerunabhängigen industriellen Netzwerkprotokoll erhalten Anwender schnellen Zugriff auf die genauen Leistungsdaten ihrer Pumpen und verfügen über eine nahtlose Verbindung zu modernen SPS-Steuerungssystemen und dem „Internet der Dinge“.

Intelligente Netzwerksteuerung 

Durch Fortschritte bei digitalen Technologien verändert sich die Steuerung von Produktions- und Prozessanlagen. Der EtherNet/IP™  Standard ist weit verbreitet. Er passt das Common Industrial Protocol (CIP) an das Standard-Ethernet an, unterstützt eine einfache Netzwerkintegration und ermöglicht erweiterte Funktionen bei Datenaustausch und Diagnose. Darüber hinaus macht eine Echtzeitkommunikation die Abläufe sicher und flexibel.

 EtherNet/IP™ wird von vielen Anbietern von Automatisierungs- und industriellen Prozesslösungen unterstützt. Das Protokoll bietet alle Vorteile moderner digitaler Netzwerke, etwa verbesserte Prozesssteuerung, reduzierte Betriebskosten und minimierte Ausfallzeiten. Dadurch benötigen Pumpenanwender keine digitalen Gateways und keine teuren SPS-Schnittstellenkarten mehr und profitieren von einer Reduzierung der Systemkosten, des Platzbedarfs und der Komplexität. 

 EtherNet/IP™-fähige Watson-Marlow Pumpen sind vollständig kompatibel mit modernen Prozessleitsystemen und den Lösungen der führenden SPS-Anbieter wie Rockwell Automation, Emerson (Delta-V) und Schneider. Die Einrichtung ist schnell und einfach durchführbar, dank eines elektronischen Datenblatts und eines „Add-on-Profils“ von Rockwell Automation, das einfache Registerkarten zur Netzwerkeinrichtung bietet.

 Die Pumpen verfügen auch über eine direkte Schnittstelle zu Druck- und Durchflusssensoren von Fremdherstellern und erlauben so den Zugriff auf Sensordaten über das Netzwerk. Anwender können zwischen verschiedenen führenden Sensorherstellern wie Sonotech, Pendotech und Krohne wählen.

 Leistungsüberwachung

  Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Anwender spezifische Grenzwerte für den Pumpenbetrieb festlegen können. Diese nützliche Funktion ist eine einfache und kostengünstige Lösung zur Sicherung der Prozessintegrität durch unabhängige Überwachung der Förderleistung. Die Sensoren können die Pumpe sicher stoppen, sollten die vordefinierten Grenzwerte einmal überschritten werden.

 Die Ethernet-Modelle umfassen die drei Watson-Marlow Baureihen 530En, 630En und 730En mit jeweils unterschiedlichen Fördermengen von bis zu 55 l/min (730En), unterschiedlichen Druckeigenschaften und Drehzahlregelbereiche. Damit sind die Ethernet-Modelle für nahezu alle Industrie- und Prozessanwendungen geeignet. Durch die verfügbare Schutzart IP66 können die Pumpen in allen entsprechenden Umgebungen eingesetzt werden. Darüber hinaus bieten die Pumpen eine fünfjährige Garantie.

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