Qdos 30 Pumpe senkt Investitionskosten

In einer Dosieranwendung für Fällmittel (Eisen-III-Chlorid) wurden gleich drei Membranpumpen durch eine Qdos Schlauchdosierpumpe ersetzt

Qdos pumps replace diaphragm pumps in a phosphorous coagulant iron III chloride dosing applicationIm ostfriesischen Ort Riepe führte der Einsatz der Qdos 30 nicht nur zu geringeren Investitionskosten, sondern auch zu deutlich reduzierten Wartungs- und Reparaturkosten.

Probleme mit Membranpumpen

Um eine Reduzierung der Phosphorwerte an der Einleitestelle zu erreichen, führt die Kläranlage in Riepe eine chemische Fällung durch. Dadurch wird das im Wasser gelöste Phosphat in unlösliche Phosphat-Verbindungen überführt, die später abgeschieden werden können.

Bisher förderte eine Membranpumpe das Fällmittel aus einem unterirdischen Lagerbehälter in den Vorlagebehälter. Die eigentliche Dosierung erledigten zwei weitere Membranpumpen. Davon war immer eine im Einsatz, die andere stand als Stand-by-Gerät für den Fall eines Ausfalls bereit. Und zu Ausfällen kam es bei den Membranpumpen leider immer wieder mal, da die Membran durch das korrosive Fällmittel angegriffen wurde, was einen Austausch erforderlich machte. 

„Die Membranpumpen erzeugen außerdem einen stark pulsierenden Förderstrom. Durch die Schläge in die Leitungen kam es bei Fittingen und Ventilen nach einiger Zeit zu Abnutzungen“, sagt Anlagenleiter Klaus Janssen.  „Die Wartungsarbeiten summierten sich so jeden Monat zu mehreren Stunden. Darüber hinaus mussten wir eine ganze Reihe von Ersatzteilen auf Lager halten, einschließlich Membranen und Ventile.“

Ein weiteres Problem mit den Membranpumpen betraf die Ansaugung: Es kam vor, dass Luft angesaugt wurde, dann kam es zu einem Verklemmen von Ventilen oder zu einem Abriss des Förderstromes. Die Membranpumpen waren dann leider nicht in der Lage, das Eisen-III-Chlorid selbstständig wieder anzusaugen. Dann steigen die Phosphorwerte im Ablauf, im schlimmsten Fall muss eine Meldung an die zuständige Behörde erfolgen.

Regelmäßig trat dieses Problem auch auf, wenn der Vorrat an Fällmittel aufgefüllt wurde. Die Leitungen mussten manuell mit Wasser geflutet werden, um den Membranpumpen ein Ansaugen zu ermöglichen.

Hohe Phosphatwerte? Kein Problem

Die neue Schlauchpumpe dosiert in der Regel 150 ml des Fällmittels pro Minute. Die in Riepe im Einsatz befindliche Qdos 30 verfügt über eine maximale Fördermenge von 500 ml/min, also über genug Kapazität für Zeiten, in denen mehr Phosphor im Abwasser anfällt. Eine einzelne Qdos Schlauchpumpe ist in der Lage, das Eisen-III-Chlorid direkt aus dem Vorratsbehälter anzusaugen. Eine Vorlagepumpe, eine zweite Pumpe als Backup, der Vorlagebehälter und die dazugehörigen Schwimmerschalter sowie die Elektronik werden nicht mehr benötigt.

Während die Genauigkeit der Membranpumpen im Laufe der Zeit abnahm weil die Membranen korrodierten und sich abnutzten, ist die Qdos-Pumpe extrem genau. Die Präzision der neuen Pumpe hat man in Riepe durch einfaches Auslitern bestätigt.

Absolute Zuverlässigkeit

Insgesamt schätzt Herr Janssen, dass die Qdos-Pumpe zu einer beeindruckenden Zeitersparnis von zwei bis fünf Stunden pro Monat geführt hat. „Durch diese Arbeitsentlastung und der Einsparung von Ersatzteilen hat sich die Investition sehr schnell ausgezahlt.“

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